Die Geschichte des Rauchbieres

Schlenkerla Rauchdarre

Trocknung des Malzes in der Schlenkerla Mälzerei

Viele Geschichten ranken sich um die Entstehung des Rauchbieres. Teilweise sehr phantasievoll, teilweise eher skurril. Zum größten Teil sind sie der Gattung Fabeln und Märchen zuzuordnen.

Die alten Sumerer und Babylonier wußten bereits um die Kunst des Bierbrauens. Der grundlegende Brauprozeß damals unterschied sich nur wenig von der heutigen Verfahrensweise - abgesehen von der eingesetzten Technik und anderen Hilfsmitteln. Das Grünmalz mußte schon immer getrocknet (gedarrt) werden. Außer durch die Wärmestrahlung der Sonne (was in unseren Breitengraden recht schwierig war) gab es in der Vergangenheit dafür nur ein Mittel: Das Trocknen über dem offenen Feuer. Dabei war es unvermeidlich, daß der dabei entstehende Rauch das Malz durchströmte und ihm ein entsprechendes Aroma verlieh.

Der technische Fortschritt ermöglichte es, mit Hilfe neuer Verfahren das Malz ohne offenes Feuer und damit ohne Rauchgeschmack herzustellen. Beim Rauchbier wird die alte Tradition bewußt bewahrt. Sie genießen quasi mit jedem Schluck Aecht Schlenkerla Rauchbier ein Stück Vergangenheit!

"Tradition heißt, die Flamme zu erhalten, und nicht die Asche aufzubewahren."

weiterlesen: die Geschichte des Schlenkerla